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Jahrbuch der DKB STIFTUNG

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WIRKUNGSFELD I

WIRKUNGSFELD I nachhaltig denken lernen · bewusst handeln Bildung für nachhaltige Entwicklung • Nachhaltiges Handeln ist eine Grundvoraussetzung, damit unsere Kinder, Enkel und Urenkel in einer Gesellschaft aufwachsen, die lebenswert und lebendig ist. Eine Gesellschaft, die für jeden alle Chancen offen hält. ist eine ganzheitliche Bildung Voraussetzung. Wir müssen lernen, für uns selbst und für andere Verantwortung zu übernehmen. Wir müssen lernen, kritisch zu hinterfragen. Wir müssen lernen, die Auswirkungen unserer Entscheidungen auf die Umwelt zu verstehen, um sie verantwortungsvoll treffen zu können. Und wir müssen in unserer sich schnell wandelnden Zeit die Fähigkeit des lebenslangen Lernens erwerben, um uns beständig neuen Herausforderungen anpassen zu können. Mit unseren nachhaltigen und interdisziplinären Bildungsangeboten setzen wir Impulse für individuelle Verhaltensänderungen und den Erwerb von Gestaltungskompetenzen. Hiermit tragen wir dazu bei, aktuelle und künftige Herausforderungen positiv zu gestalten. Um die zunehmend komplexeren gesellschaftlichen, ökonomischen und ökologischen Zusammenhänge und Herausforderungen verstehen und nachhaltig gestalten zu können, Als Stiftung für gesellschaftliches Engagement haben wir es uns zum Ziel gesetzt, in unseren Projekten und unserem täglichen Handeln eine nachhaltige Entwicklung zu fördern. Auf diese Weise möchten wir zur dauerhaften Sicherung einer lebenswerten Zukunft beitragen. 8

PROJEKT Vom Schaf zum Pullover • Lernen mit allen Sinnen. Wir haben Kindern die aufwändigen Verarbeitungsprozesse von Schafwolle gezeigt. Wir haben ihnen Wissen und Fähigkeiten rund um das Thema Wolle, Wollgewinnung, Wollverarbeitung und das Nutztier Schaf vermittelt, um sie so an das Thema Nachhaltigkeit heranzuführen. Woher kommt eigentlich meine Kleidung und woraus ist sie gemacht? Was haben Schafe damit zu tun? Wie leben sie und wie wird eigentlich aus Schafwolle ein warmer Pullover? Früher wusste jedes Kind, woher die Wolle in seinen warmen Pullovern stammt. Heute, wo wir Kleidung im Überfluss im (Online-)Kaufhaus finden, kaufen wir ein und denken nicht mehr an die Herstellung. Unsere Schafe auf Schloss & Gut Liebenberg bekommen zweimal pro Jahr Besuch vom Schafscherer. Für Schüler einer vierten Klasse der Löwenberger Libertasschule wurde dies zu einem Erlebnis. Mitmachen war angesagt. Noch nicht bei der Schafschur, denn das muss ein Profi machen. Manche Kinder staunten nicht schlecht, als die Schafe Stück für Stück ihr wärmendes Fell verloren. Dann waren die Kinder dran: Wolle waschen, kadieren (kämmen) und spinnen. Neben den vielen Eindrücken stellten Landwirt und Schafscherer ihre Berufe vor, berichteten davon, wie Schafe leben und wie wertvoll sie für uns sind. DKB STIFTUNG • JAHRBUCH WIRKUNGSFELD I